Den Verdacht hatte ich schon länger: sooo schlecht ist “die Jugend von heute” nämlich gar nicht. Und ich finde es klasse, wenn mein Verdacht immer mal wieder bestätigt wird. Wie z. B. jetzt bei der Renovierung der Marktpassage in Wermelskirchen. 450 Stunden unentgeltliche Arbeit haben da einige junge Menschen reingesteckt. In ein Gebäude, das irgendeinem Investor gehört, der scheinbar im Grunde genommen noch nicht einmal will, dass die Räumlichkeiten vermietet werden.
Da kaum damit zu rechnen ist, dass dieser jetzt daherkommt und sagt: “Habt ihr toll gemacht - ich richte euch jetzt ‘ne Disse im ehemaligen Lidl ein.”, sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken, die Jugendlichen zumindest in die gestalterische Planung des neuen “Marktplatzes” einzubeziehen. Mit Jugendcafé und Goldfisch gäbe es dann nämlich am Markt tatsächlich eine gute Chance, einen öffentlichen Raum zu schaffen, der mit Leben gefüllt würde.
Für’s erste werden wir uns jedoch damit begnügen müssen, den “Matinée-Beach” während der Kirmes zu besuchen. Ich freue mich schon…