12.07.2010

Das ist doch der…. Wulff!

Um 11:38 Uhr von Olaf Kupfer in Kupfer am Kap

Der deutsche Bundespräsident Christian Wulff (r) gratuliert Bundestrainer Joachim Löw zu Platz drei. Foto: dpaIn China essen Sie Hunde. In Südafrika wird die einzige Highway-Zufahrt vor dem Finale für drei Stunden gesperrt. Für Staatsgäste und Promis. Was jetzt besser ist? Keine Ahnung. Gestern jedenfalls war die zweite Frage eine existenzielle. Bundespräsident Wulff hat sich derart lange im Glanz des Nationalteams gesonnt, dass die Zeit für uns knapp wurde. Wir haben uns ja gestern bei der Siegerehrung in Port Elizabeth gesorgt, ob ihn die deutschen Ballkünstler überhaupt kennen.

Deshalb nun der Dialog zwischen Per Mertesacker und Christian Wulff im (fiktiven) Wortlaut: „Tag, Herr Wulff. In unserer Heimat Hannover alles in Ordnung?“ Wulff: „Keine Ahnung, stecke ja jetzt in Berlin fest, immerhin in einer schicken Villa.“ „Berlin“, sagt Mertesacker, „was geht denn da so?“ „Nun“, sagt Wulff stolz, „ich bin ja jetzt Bundespräsident. Zwar erst in der Verlängerung, aber immerhin. „Ach ja?“, sagt Mertesacker. „Und der Hotte Köhler?“ „Weg“, sagt Wulff. „Und jetzt nimm schon deine Medaille.“ Mertesacker, im Weggehen murmelnd: „Verlängerung, naja, verstehe ich nicht. Ist aber auch nicht so unser Ding.“ 37 Tage Südafrika sind vorbei.


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